Pressemitteilung der Jungen Liberalen Kreis Südliche Weinstrasse / Landau vom 28.4.02

 

Landeskongress der Jungen Liberalen in Annweiler am Trifels

 

Beim Juli-Landeskongress am vergangenen Wochenende in Annweiler am Trifels wurde Christoph Giesa, zum Landesvorsitzenden der Julis Rheinland-Pfalz gewählt. Er setzte sich gegen den Bezirksvorsitzenden der Pfalz und Vorsitzenden der Liberalen Türkisch-Deutschen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Murat Eyiberispek in einer Kampfkandidatur durch. Stellvertretender Vorsitzender für Organisation ist Murat Eyiberispek (Annweiler), Programmatik Dieter Hettenbach (Mutterstadt), Presse Christoph Wagner (Worms) sowie Finanzen Dennis Müller (Bad Dürkheim).

 

"Gemeinsam werden wir die Julis durch den Bundestagswahlkampf führen um unser Ziel 18% zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig 25% der Erstwähler zu überzeugen“, so Eyiberispek. "Wir werden in unserer Kampagne gezielt Erst- und Jungwähler ansprechen. Die junge Generation wünscht sich mehr Freiheit statt staatlicher Bevormundung; ob Aussetzung der Wehrpflicht oder Abschaffung der ZVS. Liberale geben die Antworten auf Fragen der jungen Menschen. Das werden wir im Bundestagswahlkampf vermitteln." Inhaltlich wurde das Grundsatzprogramm überarbeitet und anschließend mit großer Mehrheit angenommen. Forderungen sind unter anderem die Abschaffung der ZVS, die Aussetzung der Wehrpflicht, Einführung eines sog. Bürgergeldes sowie eine Verschlankung der Verwaltung. Bekräftigt wurde vor allem auch die langjährige Forderung der Julis, das Abitur in zwölf Jahren umzusetzen. "Die SPD hat Angst vor Veränderungen. Die FDP hat es immerhin geschafft das Abi gegen die Überzeugung der Sozialdemokraten zu verkürzen. Jetzt muss die SPD ausnahmsweise einmal fortschrittlich denken und den Weg zu Ende gehen anstatt auf halber Strecke umzudrehen. Das Abi in 12,5 Jahren wäre nicht so schlecht, gäbe es das sozialistische Monstrum ZVS nicht, die angehenden Studenten Zeit und Freiheit stielt", sagt Eyiberispek. Der FDP-Landesvorsitzende und stellv. Bundesvorsitzende, Rainer Brüderle hielt als Überraschungsgast eine beeindruckende Rede: "Stoiber ist gleich Schröder light. Keine mutige Steuerreform, Beibehaltung der Ökosteuer. Die Menschen haben es satt, dass sich nichts mehr bewegt. Wir müssen die Strukturen von gestern aufbrechen um morgen wieder wettbewerbsfähig zu sein." Auch die Grußworte von Justizminister Mertin, dem FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Werner Kuhn, FDP Bundestagskandidat Dr. Volker Wissing, Fraktionsvorsitzender im Kreistag Dr. Oldenburg sowie des Staatssekretärs Günther Eymael stießen auf Zuspruch. Bilder vom Kongress sind unter www.julis-ld.de zu finden.